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Ruhmeshalle:

Die besten Schachspieler

Kurzbiographien und Erfolge

Die caissa-Ruhmeshalle des Schachs enthält die erfolgreichsten Schachspieler der Turniergeschichte. Natürlich sind die Kriterien subjektiv gewählt. Dabei sind selbstverständlich alle Weltmeister, auch die der Frauen oder mit kürzeren Bedenkzeiten. Ebenso in der Ruhmeshalle sind Spieler aufgeführt, die mit ihren Mannschaften Gold bei offenen Olympiaden oder Mannschafts-Weltmeisterschaften errangen. Auch den sogenannten Super-Großmeistern, den Siegern bei Top-Turnieren oder den Teilnehmern an Kandidatenturnieren wird ein Platz eingeräumt.

Im Steckbrief der Spieler sind neben den wichtigsten persönlichen Daten die Platzierungen bei Weltmeisterschaften, beginnend mit den Zonenturnieren ebenso enthalten wie die Platzierungen bei den wichtigsten Turnieren der Schachgeschichte. Hinzu kommen die Erfolge mit Mannschaften und die Entwicklung der Elo.

Ehrungen

17 neue Großmeister

Zwei Deutsche werden IM

29.10.2011

Nekrolog

Andrei Charitnonow †13.1.2012 (52)
Witali Zeschkowski †24.12.2011 (67)
Andrija Fuderer †2.10.2011 (80)
Konstantin Lerner †24.9.2011 (61)
Leonid Jurtajew †2.6.2011 (52)
Mato Damjanovic †12.2.2011 (83)
Michail Umansky †17.12.2010 (58)
Larry Evans †15.11.2010 (78)
Janis Klovans †5.10.2010 (75)
Wilhelm Schlemermeyer †25.8.2010 (53)

Beim Fide-Kongress in Krakau wurden wie üblich auch zahlreiche Titel vergeben. 17 Spieler wurden als Großmeister geehrt, darunter fünf Russen. Deutschland und Österreich freuen sich über jeweils zwei neue Internationale Meister.

Großmeistertitel erhielten Lu Shanglei (China), Harika Dronavalli (Indien), Baron Tal, Dan Zoler (beide Israel), Ruud Janssen, Robin van Kampen (beide Niederlande), Jose Cubas (Paraguay), Oliver Barbosa, Richard Bitoon (beide Philippinen), Melor Bedia, Iwan Bukawschin, Jakov Geller, Egor Kriwoborodow, Artem Tschernobay (alle Russland), Jan Krejci (Tschechien), Igor Kowalenko (Ukraine) und Wladmir Romanenko (Weißrussland).

Aljoscha Feuerstack und Julian Jorczik aus Deutschland sowie die Österreicher Georg Fröwis und Florian Pötz freuen sich über ihre neu erworbenen IM-Titel.

Schachpersönlichkeiten

Botwinniks 100. Geburtstag

Schachweltmeister von 1948 bis 1963

17.08.2011

Die neuesten Großmeister

Februar 2012, Al-Ain,
Fide-Präsidiumssitzung:

Niclas Huschenbeth (Deutschland)
Yannick Gozzoli (Frankreich)
Babu Lalith (Indien)
Arturs Neikans (Lettland)
Jacek Tomczak (Polen)
Sergei Domogajew (Russland)
Anna Muzychuk (Slowenien)
Wladimir Onischuk (Ukraine)

Am heutigen Tag wäre Michail Botwinnik 100 Jahre alt geworden. Der Russe gehörte zu den größten Schachspielern und -lehrern aller Zeiten. 1948 holte sich Botwinnik beim Turnier in Moskau erstmals den Weltmeistertitel, den er erst 1963 endgültig verlor.

Bereits 1936 machte der junge Michail Botwinnik auf sich aufmerksam, als er beim Turnier in Moskau nur Jose Capablanca den Vortritt lassen musste und wenig später mit diesem den ersten Platz beim Turnier in Nottingham teilte. Schon vor dem II. Weltkrieg galt Botwinnik daher als einer der natürlichen Kandidaten für einen WM-Kampf. Wegen des Krieges kam es jedoch nicht zum Duell gegen Alexander Aljechin.

Nachdem dieser gestorben war, sollte der neue Weltmeister beim Turnier in Den Haag und Moskau ermittelt werden. Botwinnik gewann das Turnier überlegen. 1951 und 1954 konnte Botwinnik gegen David Bronstein und Wassili Smyslow seinen Titel jeweils knapp verteidigen. 1957 und 1960 verlor der Russe gegen Smyslow bzw. Tal das WM-Match, konnte sich den Titel jedoch jeweils ein Jahr später beim Revanchekampf zurück erobern. Erst 1963 verlor Botwinnik den Titel endgültig an Tigran Petrosjan. Ein Revancherecht gab es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Anschließend verzichtete der langjährige Weltmeister auf weitere WM-Teilnahmen.

Sein letztes Turnier spielte Botwinnik 1970 im niederländischen Leiden. Sein letzter Sieg bei einem der ganz großen Turniere gelang 1956 beim Aljechin Memorial in Moskau, bevor er sich auf die zahlreichen WM-Matches konzentrierte.

Als Trainer bildete Botwinnik unter anderem die späteren Weltmeister Anatoli Karpow, Garri Kasparow und Wladmir Kramnik aus. Den Titelgewinn Kramniks erlebte Botwinnik jedoch nicht mehr. Er starb am 5. Mai 1995 im Alter von 83 Jahren.

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caissa Ruhmeshalle

Jahrestage 22. Februar

Geburtstage:

Predrag Ostojic (74)
James Tarjan (60)
Spyridon Skembris (54)
Michail Gurewitsch (53)

Letzte Aktualisierung

28.12.2011 00:05

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Quellen und weitere Informationen

Wikipedia, OlimpBase, Mark Weeks, Endgame, PGN-Mentor, ChessGames

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