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WM-Qualifikation |
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Weltmeisterschaft: Qualifikation zur WM 2014Ergebnisse und Hintergründe Noch vor dem WM-Match 2012 zwischen Viswanathan Anand und Boris Gelfand, das in Moskau stattfinden wird, werden die Teilnehmer des Kandidatenturniers ermittelt. Der Sieger wird voraussichtlich 2014 gegen Anand oder Gelfand antreten. Gegenüber dem 2012er-Zyklus hat die Fide einmal mehr einige Regeländerungen vorgenommen: Der Grand Prix entfällt, der World Cup wird aufgewertet, und das Kandidatenturnier erhält ein neues Format. Grand Prix ist Geschichte, Ratings sind inNachdem auch die Fide wohl eingesehen hat, dass der Grand Prix Geschichte ist, steht die Qualifikation für die WM 2014 im Wesentlichen fest.
Rating-Wertung Über ihr Rating qualifizieren sich drei Spieler für das Kandidatenturnier. Üblich ist, dass der Mittelwert zweier Listen herangezogen wird, diesesmal der von Juli 2011 und Januar 2012. Zwar sind die Ratings für Januar noch inoffiziell, doch haben Magnus Carlsen und Lewon Aronjan ihren Platz beim Kandidatenturnier bereits sicher. Auch Wladmir Kramnik steht bereits mit einem Bein im Kandidatenturnier. Viswanathan Anand als Zweiter der Weltrangliste spielt bei der Rating-Betrachtung keine Rolle, da er auch bei einer WM-Niederlage gegen Boris Gelfand für das Kandidatenturnier gesetzt wäre. Über das Rating können Spieler nachrücken, wenn ein Spieler auf die Teilnahme verzichtet. Die Qualifikation beim World Cup hat jedoch Vorrang vor der Rating-Qualifikation. Mammutveranstaltung World Cup im Mittelpunkt
Schachmetropole Drei Spieler qualifizierten sich beim World Cup in Chanty-Mansijsk. Dieser fand im August und September 2011 statt. Vom Plan, den World Cup an einem anderen als dem üblichen Ort auszutragen, war die Fide wieder abgerückt. 128 Spieler spielten beim World Cup einmal mehr im umstrittenen Ko-System. Bei den Kontinental- und Zonenturnieren qualifizierte sich 2010 und 2011 der Großteil für die Mammutveranstaltung in Russland. Den größten Teil der Qualifikanten stellte wiederum Europa. Die EM 2010 und 2011 waren die europäischen Qualifikationsturniere. Als einzigem deutschen Spieler gelang Daniel Fridman die Qualifikation. Einige Spieler genossen Privilegien, weitere 20 qualfizierten sich über ihr Rating von Juli 2010 und Januar 2011. Weitere Spieler aus der Rating-Liste rückten wegen des Verzichts einiger Spieler nach. Die letzten vier im Turnier verbliebenen Spieler kamen je zur Hälfte aus Russland und der Ukraine. Im Halbfinale setzten sich Peter Swidler und Alexander Grischtschuk gegen ihre ukrainischen Konkurrenten durch und sicherten sich damit die ersten Tickets für das Kandidatenturnier. Ruslan Ponomarjow und Wassyl Iwantschuk ermitteln im Match um Platz 3 den dritten Qualifikanten für das Kandidatenturnier. Iwantschuk setzte sich durch. Kandidatenturnier 2012Das Kandidatenturnier ist für das letzte Quartal 2012 geplant. Der genaue Termin sowie der Austragungsort stehen noch nicht fest. Der Herausforderer des Weltmeisters wird diesmal im Doppelrundenturnier ermittelt. Das Preisgeld beträgt mindestens 420.000 € brutto. Sind am Ende des Turniers mehrere Spieler punktgleich, so entscheidet der direkte Vergleich. Sollte es auch dann noch keine Entscheidung geben, zählen zunächst die Anzahl der Siege und dann die Sonneborn-Berger-Wertung. Den Spielern stehen zwei Stunden für die ersten 40 Züge zur Verfügung, danach eine weitere Stunde für die nächsten 20 Züge. Anschließend werden nochmals 15 Minuten addiert, sowie für jeden gespielten Zug 30 Sekunden.
Weitere InformationenWorld Cup, Kontinental-/Zonenturniere Anzeige
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Artikel zum Thema Gelfand ist der Herausforderer Anzeige
Hintergrund in Kürze Auch im Zyklus 2014 ist ein Kandidatenturnier mit acht Spielern vorgesehen. Drei Kandidaten qualifizieren sich über ihr Rating, drei beim World Cup. Der Vizeweltmeister und ein gesetzter Spieler vervollständigen das Turnier. Nächster Termin Die Kontinental- und Zonenturniere werden bis Sommer 2011 gespielt. Im August/September 2011 findet der World Cup statt. – Turnierkalender Chronik zum Thema Die bisherigen Weltmeister: 1886, 1889, 1891, 1892 Steinitz, 1894, 1897, 1907, 1908, 1910, 1910/II Lasker, 1921 Capablanca, 1927, 1929, 1934 Aljechin, 1935 Euwe, 1937 Aljechin, 1948, 1951, 1954 Botwinnik, 1957 Smyslow, 1958 Botwinnik, 1960 Tal, 1961 Botwinnik, 1963, 1966 Petrosjan, 1969 Spasski, 1972 Fischer, 1975, 1978, 1981, 1984 Karpow, 1985, 1986, 1987, 1990, 1993, 1995 Kasparow, 2000, 2004, 2006 Kramnik, 2007, 2008, 2010 Anand Alle Weltmeisterschaften mit Ergebnissen und Berichten findest Du in der caissa schach-chronik. Quellen und weitere Informationen Rechte an dieser Seite Text: Rainer Osenberg, Bilder: Vow/Wikimedia Commons, gemeinfrei (Details), NordNordWest/Wikimedia Commons, gemeinfrei (Details), Wiz999/Rainer Osenberg/Wikimedia Commons, cc-by-sa 3.0 (Details) Diese Seite merken |
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