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Weltmeisterschaft:

World Chess Cup 2013

Qualifikation zur WM 2014

Das norwegische Tromsö ist 2013 Gastgeber des World Cups. Als Termin für die Mammutveranstaltung ist der 10. August bis 5. September 2013 vorgesehen.

Leider hat die Fide bislang noch keine Regeln für den WM-Zyklus bekannt gegeben. Da der Grand Prix reaktiviert werden soll, dürfte sich beim World Cup nur ein Spieler für das Kandidatenturnier qualifizieren.

Sicher ist, dass erneut 128 Spieler im Ko-System gegeneinander antreten. Klar ist auch bereits das Preisgeld, das 9,5 Millionen Norwegische Kronen (Stand April 2012 gut 1,6 Millionen Euro) brutto betragen soll.

Qualifikanten

Da die Regeln für den World Cup noch nicht veröffentlicht sind, sind die Angaben zur Qualifikation noch ohne Gewähr. Man darf aber wohl davon ausgehen, dass die Qualifikanten analog zu den letzten Turnieren bestimmt werden.

Da ein Spieler sich mehrfach qualifizieren kann, spielt die Priorität der Qualifikation eine große Rolle. Der amtierende Weltmeister, also Anand oder Gelfand, hat die höchste Priorität. Danach folgen die vier Halbfinalisten des letzten World Cups, also Swidler, Grischtschuk, Iwantschuk und Ponomarjow. Auch die amtierende Weltmeisterin hat Anspruch auf einen Startplatz beim World Cup. Im November/Dezember 2012 wird die Weltmeisterin beim Ko-Turnier in Chanty-Mansijsk ermittelt. Schließlich haben die Junioren-Weltmeister von 2011 und 2012 einen Startplatz sicher.

Üblicherweise werden 20 Startplätze über das Rating vergeben. Ausschlaggebend dürften die Ranglisten von Juli 2012 und Januar 2013 sein. Auch etwaige Nachrücker für die gesetzten Spieler werden über die Rating-Liste ermittelt.

Dem Fide-Präsidenten stehen außerdem sechs, dem Veranstalter vier Nominierungen zu.

Die restlichen Spieler qualifizieren sich bei den Kontinental- und Zonenturnieren. Europa stehen hierüber 46 Plätze zu, Asien und Amerika jeweils 19 und Afrika 6.

Regeln in Kurzform

Die Regeln dürften denen des letzten World Cups entsprechen, wobei zuletzt beim Stechen Änderungen vorgenommen wurden:

Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für die ersten 40 Züge, gefolgt von 30 Minuten für den Rest der Partie. Für jeden gespielten Zug werden 30 Sekunden gutgeschrieben.

Die Regeln des Stechens wurden 2011 geändert. Zunächst stehen zwei Schnellschachpartien auf dem Programm. Die Bedenkzeit beträgt dabei 25 Minuten für die ganze Partie plus einem Inkrement von 10 Sekunden. Ist auch danach keine Entscheidung gefallen, folgen zwei Partien mit 10 Minuten Bedenkzeit plus einem Zuschlag von 10 Sekunden. Anschließend wird im Zweifel zweimal mit 5 Minuten Gesamtbedenkzeit plus 3 Sekunden Inkrement geblitzt. Ist auch dann noch keine Entscheidung gefallen, folgt das „Armageddon“. Weiß hat hier 5 Minuten Gesamtbedenkzeit, Schwarz vier. Dafür muss Weiß auf jeden Fall gewinnen. Neu ist der Zuschlag von 3 Sekunden ab dem 61. Zug.

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caissa WM
World Cup

Letzte Aktualisierung

4.10.2011, 19.32 Uhr

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Hintergrund in Kürze

Die besten Drei des World Chess Cup gewinnen einen Platz im Kandidatenturnier. Für den World Cup qualifizieren sich die Spieler in Kontinental- und Zonenturnieren. Andere Spieler werden nominiert oder qualifizieren sich über ihr Rating oder frühere Erfolge.

Nächster Termin

Der nächste World Chess Cup findet vom 10. August bis 5. September 2011 in Tromsö statt. – Turnierkalender

Chronik zum Thema

Die bisherigen Weltmeister: 1886, 1889, 1891, 1892 Steinitz, 1894, 1897, 1907, 1908, 1910, 1910/II Lasker, 1921 Capablanca, 1927, 1929, 1934 Aljechin, 1935 Euwe, 1937 Aljechin, 1948, 1951, 1954 Botwinnik, 1957 Smyslow, 1958 Botwinnik, 1960 Tal, 1961 Botwinnik, 1963, 1966 Petrosjan, 1969 Spasski, 1972 Fischer, 1975, 1978, 1981, 1984 Karpow, 1985, 1986, 1987, 1990, 1993, 1995 Kasparow, 2000, 2004, 2006 Kramnik, 2007, 2008, 2010 Anand

Alle Weltmeisterschaften mit Ergebnissen und Berichten findest Du in der caissa schach-chronik.

Quellen und weitere Informationen

Fide

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Text: Rainer Osenberg

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